Nachhaltigkeit - Mehr als nur ein Trend?

Nachhaltigkeit - Mehr als nur ein Trend?

Die zunehmende Ausrichtung verschiedenster Branchen in Richtung Ökologie spiegelt das Aufwachen von Menschen wider, die unsere Erde schützen wollen.

Energiesparlampe und Bio-Fleisch, Fairtrade-Kaffee und Öko-Baumwolle: Das wachsende Bewusstsein der Menschen für unsere Umwelt lässt sich heute in den verschiedensten Lebensbereichen spüren. Doch was genau bedeutet „Nachhaltigkeit“ eigentlich? Und woher rührt diese Wandlung der Denkweise, die manche als plötzlich empfinden?

Sustainability findet sich seit einigen Jahren in Leitbildern für politisches, wirtschaftliches und soziales Handeln. Besonders wichtig ist bei dem Begriff der Nachhaltigkeit der zeitliche Aspekt, bezieht sie sich sowohl auf die Gegenwart als auch auf die Zukunft. Eine mögliche Erklärung für den Nachhaltigkeitsgedanken ist, dass Menschen in der Gegenwart Entscheidungen so treffen, dass zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse unter ähnlich vorteilhaften Bedingungen erfüllen können. Denn wer möchte seinen Kindern und Enkelkindern kein glückliches Leben in beeindruckender Natur mit all ihren Wundern ermöglichen? Letztendlich kommt jeder Mensch zu dem Schluss, dass unser Planet kostbar ist und seine Pflanzen- und Tierwelt in all ihrer Besonderheit beschützt und erhalten werden müssen.

Ein Grund für das allgemeine Umdenken in Richtung Ökologie könnte der Klimawandel und damit die zunehmende Wahrnehmung der Menschen sein, wie dringlich die Situation unserer Erde alternativen Handelns bedarf. Ob die Verschmutzung unserer Ozeane mit Plastik, gefährliche Arbeitsbedingungen in den ärmeren Ländern unserer Welt oder die tägliche Abholzung von etwa 550m² des Regenwaldes – kritische Bereiche gibt es genügend. Und damit entstanden auch einige Organisationen, die sich für die einsetzen, die es selbst nicht tun können, wie der WWF, die World Human Organisation oder Save Our Oceans.

Doch was, wenn man einen Schritt weiterdenkt? Natürlich ist es wichtig, dass Firmen ökologische und soziale Projekte finanziell unterstützen, damit diese fortbestehen und wachsen können. Doch ist es nicht viel sinnvoller, wenn ein Unternehmen sich darauf ausrichtet, umwelt- und sozialverträglich zu handeln und auf diese Weise seine Gewinne erzielt?

Aus diesem Grund entstehen immer mehr Firmen wie Kamah, deren Firmenphilosophie auf Nachhaltigkeit beruht. Unternehmen, die nicht nur ab und zu an gemeinnützige Organisationen spenden, sondern deren Business es ist, Gutes zu tun. Und gerade in der Modewelt spielt der ökologische Gedanke eine immer größere Rolle.


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